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Berufskolleg St. Michael für Buschhoff erste Wahl

 Weichel Buschhoff TafelMit der Ahlener Maschinenfabrik Buschhoff, deren Anlagen weltweit in der Landwirtschaft im Bereich Getreidetechnik im Einsatz sind, konnte das Berufskolleg St. Michael einen weiteren namhaften Kooperationspartner gewinnen. Dr. Christian Buschhoff, der das 1873 gegründete Familienunternehmen nun mittlerweile in der 4. Generation führt, war durch einen Zeitungsartikel über die Kooperation der Schule mit Haver & Boecker auf die Idee gekommen, dass eine solche Partnerschaft auch für sein Unternehmen ein Gewinn sein könnte.
Zusammen mit Ausbildungsleiterin Natalie Dahlke habe man sich über Inhalte und Vorteile einer Kooperation informiert, berichtet der Geschäftsführer, der bislang noch keine Erfahrung damit hatte. Somit war das Berufskolleg St. Michael für Buschhoff „erste Wahl“. Nach den Sommerferien erfolgte die erste Kontaktaufnahme, und bis zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung sind nur wenige Wochen vergangen.
Dr. Christian Buschhoff erklärt, dass man regelmäßig Auszubildende vom Berufskolleg St. Michael nehme, und lobt die „qualifizierte Vorbildung“ insbesondere bei den Absolventen der Höheren Berufsfachschule. Er rate aber unbedingt dazu, vor der Bewerbung zu recherchieren, sich über das Unternehmen zu informieren und im Gespräch Interesse an den Produkten und der Arbeit zu zeigen.
Im Gegensatz zu der oftmals eher theoretischen Ausbildung bei den größeren Unternehmen bietet Buschhoff mit seinen 80 bis 90 Mitarbeitern, davon fast alle am Standort Ahlen, eine „praxisbezogene Ausbildung“, führt der Geschäftsführer die Vorteile eines kleineren Unternehmens aus, vor allem da Verwaltung und Produktion eng beieinander liegen. „Bei uns arbeiten die Auszubildenden als vollwertige Arbeitskraft an echten Sachen.“
Die Vorteile eines kleinen, überschaubaren und familiären Systems sieht auch Schulleiter Lothar Weichel. Denn auch das Berufskolleg St. Michael hebe sich dadurch mit seinen ca. 300 Schülern von den großen Berufskollegs ab. So könne man besser auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen und sich intensiver um den einzelnen kümmern.
Lehrer Jan Büchner, zuständig für Studien- und Berufsorientierung am Berufskolleg, erläutert, dass die Schule ihre Schülerinnen und Schüler mit einem „dicht getakteten Angebot“ an Informationsveranstaltungen, Bewerbungstrainings und Praktikumszeiten in dieser so wichtigen und richtungsweisenden Phase der Entscheidungsfindung begleite und unterstütze. Auch würde eine Deutschkollegin bei der Erstellung der Bewerbungsschreiben helfen.
Auf Nachfrage räumt Buschhoff ein, dass ein duales Studium derzeit bei seiner Firma nicht möglich sei. Praktikanten seien aber immer willkommen. Die Simulation von Bewerbungsgesprächen sowie Betriebsbesichtigungen sind weitere Vorhaben der Kooperation, an deren konkreter Ausgestaltung Natalie Dahlke und Kooperationsbeauftragte Gertrud Lorek nun weiter arbeiten werden. Gruppe