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Weltkirche erlebt – Papst begeistert Jugendliche

Groeger Gruppe PetersplatzBeeindruckt stehen die Schüler des Berufskollegs St. Michael auf dem Petersplatz. Soeben ist Papst Franziskus am Ende der Generalaudienz an ihnen, an den Balustraden stehend, vorbeigefahren. Jetzt endlich konnten sie ihn einmal persönlich erleben, nachdem viele Schüler den Papst lediglich aus dem Film von Wim Wenders „Papst Franziskus-Ein Mann seines Wortes“ kennengelernt und sich auf die Begegnung in Rom gefreut hatten. So auch Peter Peters, der von einem „atemberaubenden Erlebnis“ sprach. Andere Schüler formulierten, sie hätten eine Gänsehaut bekommen, als vom Papst die Stimme erklang.

Am Ende der Jugendsynode in der letzten Woche hatte sich der Papst noch an die Jugend der Welt gewandt und sich dafür entschuldigt, dass die katholische Kirche in der zurückliegenden Zeit viel zu wenig den Jugendlichen nicht richtig gehört und stattdessen ihre Ohren vollgeredet habe. Auch mit dieser Äußerung konnte Papst Franziskus bei den Ahlener Schülern punkten.

Insgesamt zeigten sich die Schüler sehr begeistert von der Generalaudienz, an der ca. 20.000 Personen aus den verschiedensten Ländern teilnahmen. Wo sonst erlebt man Weltkirche in einer derartigen Größendimension. Allein schon die Benennung der einzelnen Pilgergruppen zu Beginn der Audienz, darunter auch das Berufskolleg St. Michael aus Ahlen, habe verdeutlich, aus wie vielen Ländern Pilgergruppen angereist waren, betonte Schulseelsorger und Diakon Johannes Gröger.

Seit Montag ist das Berufskolleg St. Michael mit seinen 322 Teilnehmern an der Romwallfahrt in der „Ewigen Stadt“. Entgegen ersten Prognosen hat das Wetter bisher doch recht gut mitgespielt. Bei sonnigem Wetter erreichte die Schulgemeinschaft am Dienstag nach 22 stündiger Fahrzeit den Campingplatz „Fabulous Village“ nahe Rom. Auch bei der Generalaudienz des Papstes am Mittwoch auf dem Petersplatz zeigt sich das Wetter Ende Oktober von einer guten Seite, so dass alle Teilnehmer mit einem eigens von der Volksbank Ahlen gesponserten T-Shirt daran teilnehmen konnten.

Auch dieses äußere sichtbare Zeichen sei gemeinschaftsstiftend, resümiert Schulseelsorger Gröger. Das Hauptziel der einwöchigen Romwallfahrt sehe er darin, in vielen Gesprächen die zahlreichen Gedanken und Eindrücke der Tage miteinander zu teilen. Wenn neben zahlreichen spirituellen Momenten zusätzlich ein respektvolles und achtsames Miteinander gelebt werde, zeige sich darin, dass „Gottes Geist auch heute noch spürbar sei“, konstatiert Diakon Gröger.